Carlos Nozzi - Violoncello

Er wurde 1951 in Rosario geboren. Seine ersten Cellokenntnisse erlernt er bei seinem Vater. Danach tritt er dem "Instituto Superior de Música" bei, in dem er mit Maestro Ernesto Cobelli seine Fähigkeiten erweitert. 1970 beginnt er als Ersatzsolist im Sinfonie Orchester von Rosario zu spielen. Nach einer Aufnahmeprüfung im Jahr 1973 ist er der sechste Cellist des "Orquesta Filarmónica" von Buenos Aires. 1975 ist er der dritte Cellist in dem "Orquesta Filarmónica de Las Américas" mit Sitz in Mexico D.F. auf.

Auf dem selben Weg wird er zum ersten Solisten des "Orquesta del Têatre Royal de la Monnaie" in Brüssel, Belgien ernannt. Er perfektioniert seine Fähigkeiten im Robert Schumann Institut in Düsseldorf mit Professor Johannes Goritzky. Darauf folgt seine Anstellung für zwei Saison als Cellosolist am "Orquesta Estable" des "Teatro Colón". Er spielte als erster Solist im "Ensamble Musical de Buenos Aires" unter dem Dirigenten Maestro Pedro I. Calderón mit. Desweiteren verbesserte er sich mit Arto Noras im Luzerner Konservatorium in der Schweiz.

Seit 1983 ist er der erste Solist des Violoncellos des "Orquesta Filarmónica" von Buenos Aires. Auch hat er für das Orchester von Rosario, Mar del Plata, Curitiba (Brasil), "Juvenil de L.R.A", Lanús und "Filarmónica de Buenos Aires" als Gastsolist gespielt. Er repräsentierte Argentinien im internationalen Wettbewerb von Viña del Mar, Chile. Zudem ist er Mitglied in der Gruppe "Encuentros de Música Contemporánea" (moderne Musik) mit der er Konzerte in Europa, USA, China und Lateinamerika gibt.
    Ebenso ist er in wichtigen Gruppen der Populärmusik, wie der Band "Tanguísimo", mit der er Japan bei zwei Gelegenheiten durchreiste, und dem Sex-Tet, die letzte Gruppe, die Maestro Astor Piazzola 1989 gründete und mit welcher er in ganz Europa Konzerte gab, involviert. In den letzten Jahren intensivierte er seine Tätigkeit als Solist mit bemerkenswertem Erfolg in Argentinien ebenso wie im Ausland.
    Er koordinierte ein Seminar zur Celloperfektionierung, das Maestro Yo-Yo-Ma in Mai 1996 in "Teatro Colón" anbot. Auch genoß er das Privileg mit diesem ausgezeichneten Cellisten zusammen das Duo von Alain Barriere spielen zu dürfen, ein unvergeßliches Ereignis, das sowohl das Publikum als auch die Kritiker mitriß.


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